Fazit nach Ende des Buches (natürlich mit Spoilern!)

Mona am 06. Dezember 2009 20:53:43:

Leserunde DG: Echo der Hoffnung Alli am 29. November 2009 15:18:53:

Moin Mädels,

ich hatte gestern abend und heute viel Lesezeit und bin durch mit dem Buch. Da ich nicht mehr weiß, was in welchem Teil passert ist, gibt es ein allgemeines Fazit mit allem, was mir gefallen hat und was nicht.

Zum ersten: Ich fand es ganz schön, dass das Buch in die unterschiedlichen Handlungsstränge aufgeteilt war, auch wenn ich mich zu Anfang durch Willie echt durchgequält habe. Aber es wurde etwas besser zum Ende hin. Für diese Stränge muss man aber wahrscheinlich mehr in der amerikanischen Geschichte Bescheid wissen, denn diese Namen, die wirklich im ganzen Buch immer wieder auftauchen und seltsamerweise Claire sogar erstarren lassen (interessanterweise, weil sie ja schon vielen bekannten historischen Persönlichkeiten begegnet ist) kannte ich einfach nicht. Aber es ist sehr schön, dass sich die Stränge nacheinader annähern auch wenn mir nicht aufgefallen ist, wann sie endlich parallel waren, außer als sie sich dann endlich getroffen haben. Mir gefiel der Strang von Brianna und Roger bis zum Schluss am besten. Außerdem fand ich schön, dass man in diesem Band endlich mal gemerkt hat, dass Jame und Claire älter werden. Sie haben nicht mehr ganz so viel Sex etc. wie früher (das bleibt jetzt für Roger und Brianna), dafür stellen sich so langsam Zipperlein ein, die für das Älterwerden typisch sind, außerdem sind ihre Gespräche plötzlich irgendwie anders, ich kann nicht mal beschreiben wie, irgendwie gereifter.

Zum zweiten: Mir gefielen die vielen Kleinigkeiten. Zum Beispiel als Rollo während der Seereise (die mir z.B. auf den Keks ging, weil die beiden mal wieder nicht ohne Probleme reisen konnten. Aber als Rollo wieder auftauchte und sich alle gefreut haben, Claires "Hund!" war einfach nur toll. Schön fand ich auch die Begegnung von Ian und Willie. Witzig fand ich allerdings, dass Willie Ian nicht erkannt hat, obwohl er doch kurz zuvor noch an Jamie und auch an seine Begegnung mit Claire, Jamie und der Schlange im Abort gedacht hat.

Was ich sehr traurig fand, war die Geschichte in Lallybroch. Warum musste Ian sterben??? Schön finde ich allerdings, dass Jenny mit nach Amerika gefahren ist und ihr Kommentar ziemlich am Ende, als sie Willie hintersieht und zu Claire sagt: "Wie der Vater so der Sohn, stelle ich fest. Gott steh uns bei!" Hach, einfach wieder eine schöne Kleinigkeit.

Was mich entsetzt hat waren die vielen Cliffhanger am Ende des Buches. Was ist mit Roger? Geht er wirklich zurück. Findet er Jamie und Claire? Wird Jem durch den Tunnel fahren und dabei wieder in seiner Zeit rauskommen oder fährt er durch das Portal, dass Brianna gespürt hat. Interessant auch die Verbindung zwischen Jem und Mandy. Eklig, dass William Buccleigh plötzlich als Nuckalavee in der Gegenwart auftaucht. Warum kann Willie die Steine hören? Ist Roger Claires Vorfahr? So viele offene Fragen. Ich muss das glaube ich alles erst noch sacken lassen, mir fällt bestimmt noch mehr ein.

Am Anfang war ch ziemlich skeptisch, was das Buch anbelangte, aber im Laufe des Buches und je mehr sich die Geschichten einander annäherten, umso besser fand ich das Buch!

Es gibt also von mir: b5

LG Moni



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